Der Begriff Naturheilkunde bezeichnet eine Bandbreite von verschiedenen Methoden, die die körpereigenen Fähigkeiten zur Selbstheilung aktivieren sollen. Meistens werden dafür Reize aus der Natur gesetzt. Mit ihren komplexen Wirkungsmechanismen hat die Naturheilkunde für viele Krankheiten, insbesondere für die drastisch zunehmende Anzahl der chronischen und funktionellen Erkrankungen, äußerst effiziente Methoden. Sie bringt Körper, Geist und Seele, die oft ins Ungleichgewicht geraten sind, wieder in Harmonie und Einheit.
Schon Hippokrates wusste: "Nicht der Arzt, sondern der Körper heilt die Krankheit", dies nimmt sich die Naturheilkunde als Grundlage sehr zu Herzen. Mein Angebot:
- Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
- Homöopathie
- Bachblütentherapie
- Schüsslersalze
- Reiki
- Entspannungstraining für Kinder
- Delph Luminarium - Delphin Lichtbad
Phytotherapie / Pflanzenheilkunde
Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) ist die Anwendung von Heilpflanzen bei erkrankten Menschen. Entstanden ist sie aus der alten Kräuterheilkunde, die erstmalig bei Imhotep, einem ägyptischen Priesterarzt, erwähnt wurde. Einige berühmte Anwender waren Paracelsus und die Heilige Äbtissin Hildegard von Bingen.
Das Anwendungsspektrum der Phytotherapie ist groß. Es erstreckt sich von Stoffwechselstörungen, Nieren- und Blasenerkrankungen über Magen- und Darmerkrankungen, Herz- und Lungenerkrankungen, Hauterkrankungen, Rheuma, Augenleiden u.v.m.
Die Pflanzenheilkunde nutzt den reinen Pflanzenauszug aus Blättern, Blüten, der Wurzel oder der gesamten Arzneipflanze. Die daraus gewonnenen Mittel sind größtenteils in Form von fertigen Mischungen als Tropfen, Tabletten, Salben, Tinkturen und Öl erhältlich. Der Heilpraktiker kann auch eine individuell auf das Beschwerdebild abgestimmte Teemischung aus verschiedenen Kräutern zusammenstellen, wodurch häufig noch bessere Heilerfolge erzielt werden.
Der Begriff Phytotherapie geht auf Rudolf Fritz Weiss (1895-1991) zurück. Er nannte die Pflanzenheilkunde als erster im deutschen Sprachraum „Phytotherapie“. Das Wort "Phyto" stammt aus dem Griechischen und bedeutet "Pflanze".
Homöopathie
Die Homöopathie betrachtet den Menschen ganzheitlich und stellt seine Individualität in den Vordergrund. Besonders beachtet werden dabei die ganz persönlichen Symptome und Reaktionsweisen des Menschen. Die erste Konsultation bei einem klassisch arbeitenden Homöopathen dauert daher oft 1-3 Stunden.
Das Wirkprinzip: Samuel Hahnemanns Ähnlichkeitsregel (geb. 10. April 1755 in Meißen) „Similia similibus curentur“ – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt, so lautete der Leitsatz des Arztes. Die Küchenzwiebel verursacht zum Beispiel eine laufende Nase und tränende Augen. Sie kann also, so Hahnemanns Entdeckung, genau diese Beschwerden bei einem Kranken heilen. Die Symptome die ein kranker Mensch verspürt, sollten also denen der homöopathischen Arznei, so ähnlich wie möglich sein. Denn so kann die bestmögliche und schnellste Wirkung erzielt werden.
Bach-Blütentherapie – Die Seele heilt den Körper
Der englische Arzt Dr. Edward Bach, der lange im Krankenhaus und in eigener Praxis arbeitete, stellte im Jahr 1930 sein entwickeltes Heilsystem der 38 Pflanzenextrakte vor. Das Ziel der Bachbültentherapie ist die Harmonisierung negativer seelischer Blockaden und Verhaltensmuster, wodurch der Anschluss an die eigenen seelischen Selbstheilungskräfte wieder ermöglicht werden soll. Sie behandelt also körperliche Beschwerden nicht direkt, sondern setzt (Informations-) Impulse auf der Emotional- und Entscheidungsebene.
Biochemische Salze nach Dr. Schüssler
Die „Biochemie“ wurde von dem deutschen Arzt Wilhelm Schüßler (1821-1898) entwickelt. Er ging davon aus, dass viele Erkankungen auf ein Ungleichgewicht oder sogar das Fehlen von Mineralstoffen in den Zellen zurückzuführen ist. Bereits der Mangel eines einzigen Minerals, so seine Entdeckung, beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel. Die Einnahme des fehlenden Salzes würde wieder nur die Symptome, nicht aber die Ursache beheben und genau hier greifen die Schüssler-Salze, indem der Organismus angeregt wird, das fehlende Salz wieder selbst aus der Nahrung aufzunehmen.
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